Calciummangel

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Verletzungen im Sport.
von Lars Peterson, Per Renström
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Gebundene Ausgabe

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Erscheinungsdatum: 1998
Auflage: 2., völlig neubearb. Aufl.
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Behandlung von Verletzungen des
Bewegungsapparats

von Stephan Maibaum, Markus Braun,
Bernd Jagomast, Karel Kucera
Preis:  EUR 40,85
Gebundene Ausgabe
- 250 Seiten
Erscheinungsdatum: Januar 2001
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Calciummangel

Erwachsene benötigen ca. 800mg Calcium pro Tag. Schwangere und Stillende sowie Kinder und Jugendliche im Wachstum benötigen etwas mehr. Der Calciumgehalt des Körpers wird zusammen mit Phosphat über komplizierte Mechanismen, an denen die Niere, Hormone aus Schilddrüse und Nebenschilddrüse, Vitamin D und der Knochenstoffwechsel beteiligt sind, im Gleichgewicht gehalten. Ein 60kg schwerer menschlicher Körper beinhaltet ca. 1,1kg Kalzium, davon 99% in den Knochen und Zähnen. Das restliche 1% wird für andere vitale Funktionen wie Leitung der Nervenimpulse, Muskelkontraktion usw. gebraucht. Wird dieses vitale 1% nicht täglich mit der Nahrung zugeführt, wird das Kalzium aus den Knochen entzogen. Kalzium ist notwendig für den Aufbau von Knochen, Zähnen und Gaumen und verhindert die Einlagerung von Blei. Es hilft bei der Regulation des Herzrhythmus, Transport der Nervenimpulse, erniedrigt den Cholesterinspiegel, beugt Darmkrebs und Herzkreislauferkrankungen vor, sorgt für die Durchlässigkeit von Zellmembranen, ist Teil fettverdauender Enzyme und der Struktur von DNA und RNA. Kalzium beugt Preeclampsie vor,dem Muttertod während der Schwangerschaft. ( - ) HCI Mangel, Über- und zu wenig körperliche Anstrengungen, Magnesium- und Calcium hat neben seiner wichtigen Funktion in der Regulation des Stoffwechsels eine zweite wichtige Bedeutung beim Aufbau von Knochen und Zähnen. Die Nahrungsmittel, die besonderes reich an Ca in einer leicht resorbierbaren Form sind, sind Milch und Milchprodukte und darunter besonders Hartkäse. Deshalb ist es recht problematisch, ohne Verwendung von Milch und Milchprodukten die empfohlene Zufuhr von etwa 800 mg Calcium pro Tag zu erreichen. Besonders wichtig ist eine gute Calciumversorgung bei Schwangeren, da diese einen erhöhten Bedarf haben. Auch sollten ältere Frauen, wegen ihres hohen Osteoporose-Risikos, auf eine ausreichende Calciumversorgung achten. Notwendig ist es dazu nicht, Unmengen an Milch zu trinken, sondern allein durch Verwenden eines halben Liters Milch bzw. entsprechender Milchprodukte (z.B. 50 g Hartkäse) kann, zusammen mit den anderen Lebensmitteln, eine ausreichende Zufuhr erreicht werden. 

Vitamin D / Calcium in der  Osteoporosetherapie
Johann D. Ringe    EUR 12,68       Taschenbuch (1999) Hier bestellen!

Calcium ist enthalten in

  • Milch- und Milchprodukten,
  • Vollkornbrot,
  • Gemüse,
  • Nüssen.

Calcium ist im Körper wichtig für

  • den Aufbau von Knochen und Zähnen,
  • Muskel- und Nerventätigkeit,
  • Abwehr von Entzündungen und Allergien,

Echter Calciummangel ist selten und kann auftreten bei

  • zu geringem Milch- und Milchprodukteverzehr, besonders bei Schwangeren, Stillenden und bei Kindern im Wachstum.
  • Verwendung von enthärtetem Wasser.
  • Vitamin D-Mangel.
  • bestimmten Krankheiten der Nebenschilddrüse, Schilddrüse und Nieren.

Folgen eines Calciummangels sind

  • Bildung von weniger stabilen Knochen und Zähnen bei Kindern,
  • starke Krämpfe.

Calciumüberdosierung führt zu

  • Magen- Darmbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen).
  • Nierensteinen.
  • Muskelschwäche, Müdigkeit.
  • Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten (z. B. manche Herzmittel, manche Entwässerungstabletten,bestimmte Antibiotika).

Vitamin D / Calcium  in der  Osteoporosetherapie   Johann D. Ringe
Preis:  EUR 12,68 Taschenbuch (1999) Hier bestellen!

Calciumpräparate
Es gibt Calciumpräparate als Brausetabletten, Tabletten, Injektionslösung, Trinkampullen etc.,
häufig auch in Kombination mit Kalium, Magnesium oder Vitaminen.Zur Vorbeugung oder Behandlung
von Allergien (Sonnenallergie) und Insektenstichen sollen mindestens 500mg pro Tag eingenommen werden.
Zur Vorbeugung gegen Knochenschwund (Osteoporose) sind Dosen von ca. 1000mg täglich notwendig, wenn
eine calciumreiche Ernährung nicht möglich ist.

Achtung
Bei einem Calcium-Mehrbedarf ist eine calciumreiche Ernährung der Einnahme von Calciumpräparaten vorzuziehen.
Bei höheren Dosen, Langzeitbehandlung, Vorliegen anderer Erkrankungen oder Einnahme anderer Medikamente ist eine ärztliche
Überwachung angeraten.

Calcium ist verantwortlich für den Aufbau der Knochen, es verleiht ihnen Festigkeit. Im Knochen befindet sich ein
Calcium-Phosphat-Komplex.
Weitere wichtige Aufgaben sind:
-beeinflußt die Erregbarkeit der Zellen und Muskeln,
-wirkt auf die Herztätigkeit
-wichtig für die Blutgerinnung
Ein Mangel führt zu:                               Osteoporose, Osteomalazie
                                                             gestörte Reizleitung
                                                             schlechte Blutgerinnung
Der Calciumhaushalt wird durch Hormone geregelt. Dies ist wichtig, denn die Blutgerinnung ist auf einen konstanten
Blutcalciumspiegel angewiesen. Befindet sich zuwenig Calcium im Blut, wird es aus den Knochen ausgelagert.
Das Hormon,das dafür verantwortlich ist, heißt Parathormon. Es wird in der Nebenschilddrüse gebildet und aktiviert
u.a. Vitamin D. Es sorgt für die Calciumauslagerung aus den Knochen und die Rückresorption von Calcium aus der Niere.Das zweite Hormon, Calcitonin, ist ein Hormon der Schilddrüse. Es senkt den Blutcalciumspiegel, indem es dafür sorgt, daß Calcium in den Knochen eingelagert wird.
Verschiedene Lebensmittel wirken sich hemmend bzw. fördernd auf die Calciumresorption aus:
-hemmend:
       Oxalsäure (in Schwarztee, Rhabarber, Spinat)
       fettreiche bzw. eiweißreiche Nahrung
       Phytine (in Getreide)
       Phosphat
       Magnesium
- fördernd:    organische Säuren wie Citronensäure und Aminosäuren
                    Lactose (Milchzucker)
                    Vitamin D
Calciumreiche Nahrungsmittel sind v.a. Milch und Milchprodukte, sowie Gemüse. Der von der DEG empfohlene
Tagesbedarf liegt für Erwachsene bei 800 - 1000 mg. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf.

Calcium in der Zahnmedizin:

Das Land, in dem prozentual die meisten Parodontopathien vorkommen, ist Indien. Zugleich  ist die Calcium-Versorgung der Bevölkerung denkbar schlecht. Allerdings ist der Erfolg einer Calciumzufuhr statistisch nicht belegt. Nach einer Studie war eine Calciumergänzung von 500mg 2x täglich über 6 Monate in der Lage, Entzündungserscheinungen zu lindern und locker sitzende Zähne zu festigen. Diese Studie war leider nicht plazebokontrolliert. Eine andere, placebokontrollierte Studie zeigt zwar ähnliche Resultate, das gleiche Ergebnis wurde aber auch in der Placebo-Gruppe erzielt. Es gibt histologische und radiologische Hinweise, dass eine Osteoporose den Kieferknochenverlust beeinflusst. So findet man unter Osteoporose-Patienten einen größeren Prozentsatz mit Zahnlosigkeit. Eine Calciumergänzung ist dann vermutlich in der Lage, die Geschwindigkeit eines Kieferknochenschwundes zu verringern, wenn es zusammen mit Vitamin-D verabreicht wird, wie aus mehreren Studien geschlossen werden kann.Werden die Tetracycline(Antibiotika) über den Mund (oral) zugeführt, sollten sie keinesfalls mit Milch eingenommen werden, da der Kalziumgehalt dieses Getränkes mit dem Arzneistoff einen nichtlöslichen Komplex bildet, welcher vom Körper nicht mehr verarbeitet werden kann.

Kalzium sorgt für lückenloses Gebiss: Ein Grund mehr zum Lächeln: Wer täglich ausreichend Kalzium zu sich nimmt, kann seine Zähne getrost zeigen. Die empfohlene Dosis von 800 bis 1 000 mg pro Tag verringert das Risiko von Zahnfleischschwund – dem Hauptgrund für den Zahnverlust. Das ergab eine amerikanische Studie, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe des „Journal of Periodontology“. Die Forscher werteten die Daten von 13 000 erwachsenen Männern und Frauen aus. Personen, die täglich weniger als 500 mg Kalzium einnahmen, zeigten doppelt so häufig Zahnfleischschwund und Erkrankungen des Zahnbetts wie fleißige Kalzium-Esser. Das galt besonders für Personen zwischen 20 und 40 Jahren. Ursache für die Zahnfleischerkrankungen seien Bakterien, die sich in den Zahntaschen sammelten, erklärte Robert Genco, Wissenschaftler von der New York State University, Buffalo. „Ist der Kieferknochen ausreichend durch Kalzium gefestigt, widersteht er vielleicht besser den heftigen Bakterienattacken“, vermutet der Forscher. (netdoktor.de, 02.08.2000)pd

Parodontose: Erwachsene, die täglich mindestens drei Tabletten Kalzium zu sich nehmen, stärken damit ihr Zahnfleisch und damit dem Zahnfleischschwund. Das fanden amerikanische Forscher anhand einer Studie mit 14 000 Männern und Frauen heraus. Der Studie zufolge hatten Patienten, die weniger als 500 Milligramm Kalzium zu sich nehmen ein doppelt so hohes Risiko an Parodontose zu erkranken. (Welt am Sonntag, S. 35, 06.08.2000)mg

Kalzium-Mangel:  
Viele Jugendliche und Senioren leiden unter starkem Kalzium-Mangel. Teilweise liege die tägliche Kalzium-Zufuhr um bis 50 Prozent unter den empfohlenen Werten. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Frankfurt. Die DGE rät zu einer täglichen Dosis von 200 Milligramm für Jugendliche und alle über 51-Jährigen. Hauptursache für den Kalzium-Mangel sei eine falsche, einseitige Ernährungsweise. Eine ausgewogene Mischkost mit Milchprodukten und viel Gemüse decke dagegen den Bedarf. Von zusätzlichen Kalzium-Präparaten rät die DGE jedoch ab. (dpa, 05.07.2000)

        

 

Zusätzliche Einnahme von Ballaststoffen könnte Krebsrisiko erhöhen
13.10.2000 - Eine multinational durchgeführte Studie stellt die bisherige Annahme in Frage, dass Ballaststoffe als Nahrungszusatz eine schützende Wirkung vor der Entwicklung von Adenomen (=Darmpolypen mit präkanzerösem Potenzial) im Darm haben könne. 552 Patienten, bei denen entsprechende Darmpolypen diagnostiziert worden waren, wurden in drei etwa gleichgrosse Gruppen unterteilt, die entweder zusätzliche Ballaststoffe, extra Kalzium oder keine Nahrungszusätze erhielten. Drei Jahre später wurde eine weitere Koloskopie durchgeführt. In der Gruppe ohne Nahrungszusätze wurden bei 36 der 178 Probanden (20,2%) neue Polypen festgestellt, gegenüber bei 58 von 198 Teilnehmern (29,3%) in der Gruppe, die Ballaststoffe erhielten. In der Gruppe, die extra Kalzium einnahm, entwickelten sich nur bei 15,9% (28 von 178) der Teilnehmer neue Polypen. Diese Testergebnisse stellen jedoch die schützende Wirkung natürlich vorkommender Ballaststoffe in Nahrungsmitteln wie Gemüse oder Obst nicht in Frage. (Quelle: BBCHealth, in Englisch)

 

Kalzium und Bewegung gegen Knochenschwund :
Wer Osteoporose - dem Knochenschwund – vorbeugen will, sollte täglich 45 Minuten Sport treiben und viel kalziumhaltige Nahrung zu sich nehmen. Darauf weist die in München erscheinende Zeitung Ärztliche Praxis hin. Um den Bewegungsbedarf zu decken, eignen sich demnach Sportarten wie Jogging, Walking, Wandern und Tanzen sowie ausdauerndes Spazierengehen. Kinder ab einem Jahr sollten laut der Zeitung täglich mindestens 800 Milligramm (mg) Kalzium zu sich nehmen, Jugendliche 1 200 mg, Erwachsene zwischen 25 und 65 Jahren 1 000 mg. Männer und Frauen über 65 Jahre benötigen mindestens 1 500 mg Kalzium pro Tag. Kalzium ist vor allem in Milch und Milchprodukten sowie in Grünkohl, Brokkoli, Fenchel und Lauch enthalten. Einige Mineralwasser enthalten bis zu 500 mg Kalzium pro Liter. Es wird empfohlen etwa zwei Portionen Fisch pro Woche zu essen.
  (dpa, 19.10.2000)ee

FDA empfiehlt höhere Calcium-Zufuhr
In ihrem jüngsten Jahres-Report korrigiert die US-Gesundheitsbehörde FDA die empfohlene Tagesdosis für Calcium nach oben. Die letzten Empfehlungen aus dem Jahre 1989 rieten zu einer täglichen Einnahme von 800 - 1200 mg Calcium pro Tag. Nunmehr werden 1000 - 1300 mg empfohlen.


Forscher: Kalzium hat keinen Einfluss auf kräftige Fingernägel
Brisbane (dpa) - Die Zufuhr von Kalzium verbessert die Struktur und die Haltbarkeit von Fingernägeln nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie neuseeländischer Forscher. Bisher wurde - vor allem in Frauenzeitschriften - immer wieder verbreitet, dass ausreichend Kalzium eine Voraussetzung für schöne, nicht spröde und nicht abbrechende Nägel ist. Die Mediziner der Universität Auckland befragten 700 Frauen, die wegen eines gleichzeitig stattfindenden Versuchs zur Erforschung von Osteoporose (Knochenschwund) getestet wurden. Alle erklärten am Ende eines Jahres, ihre Nägel seien glatter und weniger brüchig geworden, auch die, die statt Kalzium in Wirklichkeit Placebo, das Scheinmedikament ohne Wirkung, erhalten hatten. Wissenschaftler Ian Reid sagte der australischen Nachrichtenagentur AAP am Freitag, die Fingernägel bestünden nur zu 0,03 Prozent aus Kalzium, bei Knochen liege der Anteil bei 25 Prozent. Nägel bestehen zum größten Teil aus dem Eiweiß Keratin, daher sei ein ausreichende Eiweißversorgung besonders wichtig für schöne Nägel, erklärte Reid.(ee)


Milch und Käse machen die Knochen stark
CHRISTCHURCH (rf). Durch eine Kalzium-reiche Ernährung können junge Mädchen ihre Knochendichte deutlich erhöhen und damit einer Osteoporose vorbeugen. Das haben neuseeländische Forscher in einer Studie belegt. 91 Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren haben an der Untersuchung über zwei Jahre mit einjährigem Follow-up teilgenommen. Die Hälfte von ihnen wurde alle 14 Tage mit einer Auswahl von kalziumreichen Milchprodukten - Milch, Joghurt, Käse - versorgt. Die Mädchen konnten sich die Produkte selbst aussuchen und sollten täglich mindestens 1000 Millgramm Kalzium aufnehmen. Die Studienteilnehmer protokollierten regelmäßig ihre Ernährung mit Protokollbögen. Die Knochenmineraldichte und der Knochenmineralgehalt sind zu Beginn der Untersuchung, nach einem Jahr, nach 18, 24 und 36 Monaten am Trochanter, der Lendenwirbelsäule und dem Oberschenkelhals gemessen worden. Außerdem wurden Blutproben untersucht (Eur J Nutr 39, 2000, 256). Bei den Mädchen, die viel Kalzium aufnahmen, war die Knochendichte nach zwei Jahren deutlich stärker gestiegen als bei den Mädchen der Kontrollgruppe, wie die Forscher berichten: um knapp fünf Prozent am Oberschenkelhals und am Trochanter sowie um 1,5 Prozent an der Lendenwirbelsäule. Auch beim Knochenmineralgehalt gab es Vorteile für die Mädchen, die Kalzium supplementierten. Allerdings verringerten sich die Unterschiede im Folgejahr, in dem sich alle Mädchen eigenständig ernährten, wieder erheblich. Ärzte Zeitung, 05.03.2001 


Faltige Haut: Mit Vitamin C und Kalzium vorbeugen

Neu-Isenburg (dpa) - Durch die richtige Ernährung kann Altersfalten vorgebeugt werden. Das haben Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden, wie die in Neu-Isenburg (Hessen) erscheinende "Ärzte-Zeitung" berichtet. Demnach haben alte Menschen, die viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und fettarme Milchprodukte gegessen haben, eine glattere Haut. Vor allem Vitamin C, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink wirken gegen Falten. Im Rahmen der Untersuchung waren in Schweden, Griechenland und Australien 453 Menschen im Alter über 70 Jahren nach ihren Essgewohnheiten befragt worden, so die Zeitung. Gleichzeitig wurden bei den Teilnehmern an den Händen und im Gesicht die Faltentiefe und die Faltentiefe ermittelt. Die meisten Falten hatten Menschen, die viel Süßes, Fleisch und Butter auf dem Speiseplan hatten. 3. August 2001


Die Arthrose- Kur - Endlich ist Heilung möglich. Die sensationelle Behandlungsform ohne Nebenwirkungen.
Hier geht es um Glucosamine. Der Untertitel ist: "Sensationelle Behandlungsform ohne Nebenwirkungen". Darin schreibt Dr. Th. daß Glucosamine mit Chondroitin bei Arthrose zu einer Verbesserung bis hin zum völligen Verschwinden führen können. 

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Knochenschwund: Kalzium beugt vor

Berlin (dpa) - Um Knochenschwund vorzubeugen, sollten vor allem ältere Menschen genügend Kalzium zu sich nehmen. Dies könne durch Milch und Milchprodukte sowie Getreide und Gemüse geschehen, teilt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin mit. Zusätzlich könnten Kalziumtabletten gegen Osteoporose sinnvoll sein. Diese sollten möglichst zusammen mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Gemeinsam mit geringen Fett- und Eiweißmengen könnten die Kalziumsalze vom Körper besser aufgenommen werden, heißt es weiter. Viel Fett und Ballaststoffe hemmten dagegen die Aufnahme. Hilfreich seien auch kalziumhaltige Mineralwässer und entsprechend angereicherte Fruchtsäfte. Auch eine neue «Nationale Initiative gegen Osteoporose» in Berlin macht auf die Gefährlichkeit des Knochenschwundes aufmerksam. Ältere Menschen sollten vom Arzt ihr individuelles Risiko feststellen lassen. Bundesweit gebe es allein 130 000 Oberschenkelhalsbrüche jährlich bei Senioren, was zu 25 000 vorzeitigen Todesfällen führe.
11. Dezember 2002 netdoktor


Osteoporose - Mehr als eine  Kalziummangel-Krankheit

Osteoporose ist eine Erkrankung mit weitreichenden Auswirkungen sowohl auf den Betroffenen, sein Umfeld als auch auf unser Gesundheitssystem. In vielen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass der Knochenstoffwechsel auch durch die Ernährung beeinflusst wird. Der wichtigste mineralische Bestandteil des Knochens ist Calcium. Allerdings ist die Osteoporose keine Calciummangelerkrankung, und ein erhöhter Verzehr von Calcium-reichen Milchprodukten stellt keinen Schutz vor Osteoporose dar.
Die Ausnutzung des Nahrungscalciums ist erheblich an die ausreichende Zufuhr von Vitamin D gekoppelt, so Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann, München. Ein Teil des Vitamin D wird in der Haut unter UV-Strahlung erzeugt.
Besonders bei älteren Menschen sind Vitamin D-Mangelzustände häufig. Auch Vitamin K greift in den Knochenstoffwechsel ein. Es ist an der Synthese von Osteocalcin, einem für die Knochenbildung notwendigen Protein, beteiligt. Epidemiologische Untersuchungen zeigten ein vermindertes Osteoporoserisiko bei einer hohen Vitamin K-Zufuhr. Ebenfalls wichtig für den Knochen ist Vitamin C, das die Quervernetzung der organischen Strukturen im Knochen fördert. Epidemiologische Untersuchungen zeigten eine positive Assoziation der Vitamin C-Versorgung mit der Knochendichte.
In zunehmendem Umfang wird die Funktion von Magnesium für die Knochenhomöostase erkannt. Umfangreiche epidemiologische Untersuchungen zeigten, dass die Magnesiumzufuhr mit der Nahrung positiv mit der Knochendichte korrelierte. In einer Interventionsstudie wurde gefunden, dass die tägliche Gabe von 365 mg Magnesium den Knochenumsatz von jungen Männern verringern konnte. Die Magnesiumversorgung mit unserer Nahrung ist häufig unzureichend. Neben Mineralstoffen werden Spurenelemente für den Aufbau des organischen Teils der Knochenmatrix benötigt. Insbesondere Zink, Kupfer und Mangan haben eine essenzielle Funktion in den an diesem Prozess beteiligten Enzymen. Das Verhältnis von Säuren zu Basen ist für die Funktion aller Stoffwechselvorgänge von großer Bedeutung. In der Regel wird mit der üblichen Ernährung ein Überschuss von Säure zugeführt, der über die Niere ausgeschieden werden muss. Die Fähigkeit zur Säureausscheidung über die Niere nimmt jedoch mit steigendem Lebensalter ab. Bei gleichbleibender Ernährung kommt es deshalb im Alter zu einer latenten Übersäuerung, die zur Freisetzung von Mineralstoffen aus dem Knochen führt.
Basische Nahrungsmittel - höhere Knochendichte
Ein höherer Basengehalt der Nahrung korreliert mit einer höheren Knochendichte. Durch eine Aufnahme von basisch wirkenden Nahrungsmitteln bzw. basisch wirkenden Mineralstoffsupplementen kann dem Verlust von Knochensubstanz entgegengewirkt werden. Besonders günstig werden dabei die Mineralstoffe in Form von Citraten zugeführt.
Ein hoher Proteingehalt in der Nahrung kann Ursache einer Übersäuerung sein, allerdings wird eine ausreichende Proteinmenge benötigt, um die für den Knochenaufbau notwendigen Aminosäuren zu liefern. Als besonders günstig in Hinsicht auf den Erhalt der Knochenmasse hat sich eine hohe Zufuhr von Sojaprotein erwiesen.
Der besondere positive Effekt eines hohen Sojaproteinverzehrs wird dabei dem hohen Gehalt von Isoflavonen in Soja zugerechnet. Isoflavone gehören zu den Flavonoiden und besitzen eine dem Östrogen ähnliche chemische Struktur. Im Unterschied zu anderen Flavonoiden kommen Isoflavone praktisch nur im Soja in nennenswerten Mengen vor. In verschiedenen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass ein hoher Verzehr von Sojaprodukten die Knochenfestigkeit fördert. In Bevölkerungen mit traditionell hohem Sojaverzehr wird auch die geringste Rate von Knochenbrüchen verzeichnet.
Keine der gegenwärtig angewendeten Therapien der Osteoporose ist ideal. Einerseits muss der Knochenabbau vermindert und möglichst gleichzeitig der Knochenaufbau stimuliert werden. Bei diesen Prozessen handelt es sich um komplizierte Vorgänge, die durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden. Eine sinnvolle Ernährungstherapie der Osteoporose muss deshalb diesem multifaktoriellen Geschehen gerecht werden und diejenigen Substanzen zuführen, die bei diesem Prozess benötigt werden, aber häufig in der üblichen Ernährung nur unzureichend enthalten sind.
Quelle: “Die Rolle von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in der Primär- und Sekundärprävention chronischer Erkrankungen - Was ist gesichert?”, 6. März 2004, München; Trophosan



Kalziumhaltige Sportgetränke weniger erosiv
(BSMO) Sportgetränke, die Kalzium enthalten, sind anscheinend weniger schädlich für den menschlichen Zahnschmelz als kalziumfreie. Die Verwendung von Maltodextrin erbrachte hingegen keine signifikante Verbesserung, wie jetzt eine britische Studie nachweisen konnte. Typische Sportgetränke enthalten Kohlenhydrate, um die Energiereserven des Körpers aufzufüllen, und zeichnen sich durch einen niedrigen pH-Wert aus. Diese Eigenschaften machen sie zu einer potenziellen Gefahr für die Zahnhartsubstanzen. Daher enthalten einige Produkte zusätzlich Kalzium, um einer Erosion des Zahnschmelzes vorzubeugen. Eine britische Studie verglich jetzt das erosive Potenzial mehrerer Sportgetränke, darunter ein neues Produkt auf Maltodextrinbasis. 18 Personen, die über 15 Tage eine Gaumenplatte mit Schmelzproben trugen, nahmen an der Studie teil. An jedem Studientag nahmen die Probanden vier Portionen des jeweiligen Getränks zu sich, darunter ein kalziumhaltiges Getränk auf Maltodextrinbasis (Prototype mixed berry flavoued sports drink, GlaxoSmithKline), ein konventionelles kalziumhaltiges Produkt (Orange flavoured sports drink, Novartis), eine Positivkontrolle ohne Kalzium (Orange flavoured sports drink, Farmlea) und Mineralwasser als Negativkontrolle (Volvic® natural mineral water). Zu mehreren Zeitpunkten wurde dann der Substanzverlust infolge Erosion bestimmt. Dabei konnten im Fall der kalziumhaltigen Testgetränke keine signifikanten Veränderungen festgestellt werden. Nur im Fall der Positivkontrolle (zuckerhaltiges Getränk ohne Kalziumzusatz) konnten deutliche Anzeichen der Erosion nachgewiesen werden, die sich im Verlauf progressiv steigerten und übrige Testgetränke und Negativkontrolle zu allen Zeitpunkten um ein vielfaches übertrafen. Die Kohlenhydrat-Zusammensetzung trägt laut der Autoren also nur wenig zum erosiven Potenzial von Sportgetränken bei, deutlich verringert werden kann dieses hingegen durch den Zusatz von Kalzium.
Quelle: Hooper, S et al.: A comparison of enamel erosion by a new sports drink compared to two proprietary products: a controlled, crossover study in situ. J of Dentistry (2004) 32, 541-545


Mindern Kalzium und Vitamin D das Diabetes-Risiko?
SAN DIEGO (ner). Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium vermindert offenbar das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Das geht aus neuen Auswertungen der Nurses` Health Study hervor, die beim US-amerikanischen Diabetes-Kongreß in San Diego vorgestellt worden sind.
Die an der Studie teilnehmenden Krankenschwestern hatten alle zwei Jahre einen detaillierten Fragebogen zur Ernährung beantworten müssen. Bei einer Vitamin-D-Aufnahme von 200 Einheiten täglich oder weniger waren 1600 neue Diabetes-Erkrankungen gezählt worden, bei 200 bis 400 Einheiten 1700 Neuerkrankungen.
Ab 400 Einheiten pro Tag aufwärts nahm die Zahl der neu diagnostizierten Diabetikerinnen drastisch ab. Bei mehr als 800 Einheiten täglich waren es nur noch 96 Neuerkrankungen, wie Dr. Anastassios G. Pittas aus Boston und seine Kollegen bei einer Posterpräsentation berichteten.
Ähnlich verhielt es sich mit der täglichen Kalziumzufuhr. Hier lag der Schwellenwert bei etwa 1000 mg täglich. Bei Frauen mit einer täglichen Zufuhr von mehr als 1200 mg Kalzium und mehr als 800 Einheiten Vitamin D war das Diabetesrisiko um 33 Prozent niedriger als bei unterdurchschnittlicher Aufnahme. Ärzte Zeitung, 23.09.2005


Jedes dritte Kind hat Kalzium-Mangel

MÜNCHEN (eb). Jedes dritte Kind im Alter zwischen sieben und 14 Jahren ist ein Milchmuffel und erhält mit der Nahrung zu wenig Kalzium, warnt die Stiftung Kindergesundheit aus München.
Kalzium ist für das Knochenwachstum wichtig, starke Knochen in der Jugend beugen später Osteoporose vor. Die Stiftung empfiehlt, Eltern auf alternative Kalzium-Quellen in der Nahrung hinzuweisen, etwa Mineralwässer, Nüsse, Spinat, Grünkohl oder Sojabohnen.
Auch mit fruchtigen Milchmixgetränken ließen sich Milchmuffel überlisten. Kleinkinder brauchen täglich 600 mg Kalzium, 13- bis 15-Jährige doppelt so viel. Ein Glas Milch (0,2 l) enthält etwa 250 mg Kalzium, eine Hartkäse-Portion für ein Brot 400 mg. Ärzte Zeitung, 20.02.2007