OSTEOPOROSENEWS
| Sportmedizinische
Newsletter zu Vitaminen, Doping, Antioxidantien und Sportmedizin eintragen! oder über diese Mail anfordern Bücher-Ernährung Bücher-Vitamine |
|
| Osteoporose Zusammenhänge, Diagnose und naturheilkundliche Therapie. Wolfgang Nebmaier, Elisabeth Portmann Preis: EUR 45,51 Jetzt bestellen! Gebundene Ausgabe (1999) |
Aktiv kontra Osteoporose Gudrun Paul, Violetta Schuba Preis: EUR 12,68 Taschenbuch - 125 Seiten (1997) Hier bestellen! |
![]() |
Hilfe bei Osteoporose. Thorsten Dargatz Preis: EUR 15,24 Taschenbuch - 127 Seiten (1997) Jetzt bestellen! |
|
Osteoporose-Kalzium und Vitamin D
Bei der Behandlung muß zwischen schnellem und schleichendem
Knochenabbau unterschieden werden
|
Magnesium
und
Calcium
|
||
Osteoporose
nach der Menopause (Raloxifen) Berlin
20.10.1999 An der More ( multiple outcomes of
Raloxifen Evaluation)-Studie nahmen über 7700 Frauen nach der Menopause mit
Osteoporose teil.Die Einnahme von 60mg/ Tag senkte die Rate erstmals
aufgetretener Frakturen im Laufe der ersten 3 Jahre um 55%Bei Frauen mit
vorbestehendensank die Rate weiter um 30%.
Die Daten belegen, dass mit dem selektivem Östrogenrezeptor-modulator (SERM)
Raloxifen (Handelsname: Evista) bei Frauen nach der Menopause
erstmalig auftretenden oder auch weiteren osteoporotischen
Wirbelkörperfrakturen effizient vorgebeugt wird.Darüber hinaus ergab die
MORE-Studie, dass die Inzidenz invasiver Mammacarzinome innerhalb von 3 Jahren
um 76% im Vergleich zu Placebo gesenkt wurde
Flouride in
der Osteoporosetherapie Praxis-Depesche 1/2000
Die Hauptindikation für Flouride ist die Osteoporose mit niedriger
Umbauaktivität. Damit ist nach einer Diskussion auf dem Deutschen
Osteoporose-Kongress 1999 in folgenden Fällen zu rechnen:
8-10 Jahre nach der Menopause, 1-4 Jahre nach abbauhemmender
Osteoporosetherapie, bei länger bestehender cortisonbedingter Osteoporose, bei
längerer Immobilität. Als Tagesdosis werden für
Natriumflourid ca. 50 mg empfohlen, die Flourgabe muß deutlich von der Mahlzeit
und von der obligaten Calciumzufuhr erfolgen.
Bei Osteoporose erhöhen Fluoride in Kombinaton mit Kalzium die Knochen masse und beugen auf diese Weise Frakturen vor.Auch die Frakturinzidenz ging signifikant zurück. Internistenkongress Wiesbaden 3.5.2000 Symposium: Richtlinien zur Differentialdiagnose und -therapie
Von der Firma Strathmann ist die weltweit erste Tablette (Ossofortin
fortissimo) erhältlich , die die zur Osteoporosetherapie empfohlenen
1200mg Calcium und 800 I.E. Vitamin D3 enthält. Juni 2000
Rheumatikerinnen haben unabhängig vom Alter das doppelte Risiko an
Osteoporose zu erkranken
und sollten daher die Knochendichte kontrolieren lassen. Dies ergab eine
Studie an 394 Frauen. Haugeberg et. al. Arthr Rheum 43 (2000) 522-530
Knochen: Für stabile Knochen reicht eine kalziumreiche Ernährung
allein nicht aus. Wichtig ist auch viel Bewegung.
Durch sie werden die Knochen zugleich belastet und gestärkt, wie die in
Eschborn erscheinende «Neue Apotheken Illustrierte» berichtet. Neben Kalzium
und Bewegung beugen Vitamin D und Vitamin K dem Knochenschwund vor. Damit der Körper
Vitamin D selbst bilden kann, muss die Haut ausreichend Tageslicht abbekommen.
Vitamin K ist vor allem in grünen Gemüsesorten wie Lauch, Spinat, Grün- und
Rosenkohl, aber auch Erbsen oder Weizenkeimen enthalten. (dpa, 22.07.2000)
Osteoporose: Hoffnung für Osteoporose-Patientinnen: Ein neues Medikament mit dem Wirkstoff Risedronat senkt offenbar deutlich das Risiko von Hüft- und Wirbelbrüchen. Nach einem Bericht der „Ärztezeitung“ haben US-amerikanische und britische Wissenschaftler herausgefunden, dass sich das Knochenbruch-Risiko bei Frauen nach Einnahme des Medikaments um bis zu 65 Prozent reduziert habe. Risedronat ist seit kurzem auch für den deutschen Markt zugelassen. (Focus Online, 19.07.2000)
Brüche durch Softdrinks
Nach einer Studie der Harvard Medical School in Boston wirkt sich der hohe
Phosphatgehalt in Softdrinks und Colagetränken negativ auf den Kalziumhaushalt
in Knochen aus. Vor allem in der Wachstumsperiode junger Menschen erhöhe sich
dadurch das Risiko, im Alter an Osteoporose
zu erkranken.
Osteoporose oft nicht entdeckt:
Wer Osteoporose hat, weiß oft nichts davon. Sogar nach dem ersten Knochenbruch stellen
nur wenige Ärzte die richtige Diagnose, kritisieren Kanadische Wissenschaftler von der Universität Toronto. Dabei ließen sich
viele Knochenbrüche durch eine entsprechende Therapie verhindern, berichten sie in der Fachzeitschrift
„Canadian Medical Association Journal“. Die Forscheruntersuchten 108 Fälle von Patienten, die nach einem Knochenbruch mit
Symptomen einer Osteoporose in eine orthopädische Klinik kamen. Nicht einmal bei jedem Fünften war die richtige
Diagnose Osteoporose gestellt worden, obwohl frühere Knochenbrüche bei vielen Patienten darauf hindeuteten. Daher
erhielten über 80 Prozent keine Therapie gegen ihre Knochenerkrankung. Die Studienautoren beklagen, dass damit
für viele Patienten die Chance vergeben werde, Knochenmasse aufzubauen und das Knochenbruch-Risiko zu reduzieren. In
Deutschland sind etwa fünf Millionen Menschen von Osteoporose betroffen, vor allem Frauen nach den
Wechseljahren. Knochenbrüche in höherem Alter ziehen oft den Verlust der Selbständigkeit nach sich.
(netdoktor.de, 02.10.2000) bg
Osteoporose-Pass :
Ein Osteoporose-Pass soll künftig die
Arbeit der verschiedenen behandelnden Ärzte koordinieren. Da die Behandlung des Knochenschwundes häufig in den Händen
von Ärzten verschiedener Fachrichtungen liegt, hätten die meisten Patienten nur unvollständige Kenntnis über den Stand
der Vorsorge- Untersuchung, der diagnostischen Befunde oder
der medizinischen Behandlung, stellte das Kuratorium Knochengesundheit (Sinsheim) fest. Im Falle eines
Arztwechsels drohten zusätzliche gesundheitliche Risiken, schreibt das Kuratorium. Häufig müssten überflüssige
Röntgenuntersuchungen hingenommen werden. Oft würden Medikamente verordnet, die ein anderer Arzt wegen mangelnder
Wirkung bereits abgesetzt habe. Hierdurch könne wertvolle Zeit vergehen. Die lückenlose Dokumentation in dem neuen
Patientenpass soll hier Abhilfe schaffen. (dpa, 14.10.2000)tj
Osteoporose-Patienten bekommen zu wenig Medikamente: Patienten mit Knochengewebeschwund (Osteoporose) werden nach Ansicht der Bayerischen Apothekerkammer unzureichend mit Medikamenten versorgt. Ursache dafür sei das derzeit geltende Arzneimittelbudget, sagte ein Kammersprecher am Mittwoch in München. Eine Studie der Kammer habe erbracht, dass nicht einmal die Hälfte der Osteoporose-Patienten überhaupt Medikamente erhalte. Basis der Studie war die Auswertung von Rezepten von rund 230 000 Versicherten in Bayern. Danach erhalten durchschnittlich nur 14 bis 43 Prozent der Osteoporose-Kranke die notwendigen Medikamente verschrieben. Dies belege aus der Sicht der Apotheker die «eindeutig negative Auswirkung» der Budgetierung bei den Medikamenten für die medizinische Versorgung der Bevölkerung. (dpa, 25.10.2000)im
Schützt Wirkstoff vor Krebs und auch vor Osteoporose?
Wiesbaden (hbr). Einen Schutz vor Frakturen in der Postmenopause bietet der selektive
Östrogenrezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen. Dies gilt für Frauen, die noch keine
osteoporose-bedingten Frakturen haben ebenso wie für solche, die bereits erste Brüche dieser Art
hatten. Darauf hat Professor Elmar Keck aus Wiesbaden auf dem Deutschen Orthopädenkongreß in
Wiesbaden hingewiesen. Die Osteoporose zählt zu den häufigen schweren Erkrankungen bei älteren Menschen: Die Knochenmasse nimmt
ab, die Struktur des Knochengewebes verändert sich, und die Knochen werden brüchig. In Deutschland sind etwa
vier bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt; vier Fünftel von ihnen sind Frauen.
Bei ihnen ist in der Postmenopause meist der Knochenabbau beschleunigt. Aufhalten läßt sich der Abbau zum
Beispiel durch Raloxifen (Evista®). Das ist in der MORE (Multiple Outcomes of Raloxifen Evaluation)-Studie
nachgewiesen worden, erinnerte Keck bei einem von demUnternehmen Lilly Deutschland veranstalteten
Symposium. An der Studie hatten mehr als 7700 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 67 Jahren
teilgenommen. Zusätzlich zu Kalzium und Vitamin D erhielten die Frauen 60 oder 120 mg Raloxifen oder ein
Placebo. Nach drei Jahren Therapie war die Rate erster Wirbelkörperfrakturen um 40 bis 50 Prozent geringer als in der
Placebo-Gruppe. Das gleiche galt auch für Frauen, die bereits vor Studienbeginn Frakturen hatten.
Aus den Studienergebnissen lassen sich folgende Zahlen errechnen: Um bei einer Frau, die zwar schon eine
Osteoporose, aber noch keine Wirbelfrakturen hat, eine erste Fraktur zu verhindern, müssen 46 Frauen drei Jahre
lang mit dem SERM behandelt werden. Um bei einer Frau mit mindestens einer Wirbelfraktur eine weitere zu
verhindern, müssen zehn bis 16 Frauen mit der Substanz behandelt werden. Damit sei, so der Orthopäde, die
Wirksamkeit von Raloxifen der von Bisphosphonaten ähnlich. Die Therapie mit dem selektiven Östrogenrezeptor-Modulator bietet den Frauen außer erhöhter Knochenstabilität
noch weitere Vorteile: Die Therapie wirkt sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus. Außerdem war die Zahl neuer
invasiver Mamma-Karzinome bei den Teilnehmerinnen der MORE-Studie, die den SERM erhielten, geringer als in
der Placebo-Gruppe, wie Dr. Peyman Hardji aus Marburg berichtete. Die Brustkrebsrate sei allerdings nur ein
sekundärer Endpunkt gewesen. Ärzte Zeitung, 06.11.2000
Rauchen begünstigt Osteoporose
Bei einer Untersuchung von 50 Raucherinnen, die täglich mehr als 20 Zigaretten konsumierten, stellten australische Wissenschaftler fest, daß
diese 8 bis 10 % weniger Knochenmasse besaßen, als gleichaltrige Nichtraucher.
Vor allem sind Frauen von Osteoporose betroffen - Raucherinnen offensichtlich noch stärker. Calcium und körperliche Bewegung sind die
beste Prophylaxe gegen Osteoporose; allerdings sollte damit bereits in jungen Jahren begonnen werden.
Milchprodukte sind die idealen Calciumlieferanten. Leider vertragen
immer weniger Menschen Milch. Diese Unverträglichkeit steigt mit zunehmendem Alter an. In diesem Fall hilft nur ein gut resorbierbares Calciumpräparat, möglichst in
Chelatform. Das Calcium in Mineralwässern liegt meistens als Calciumkarbonat vor und wird in dieser Form schlecht vom Körper aufgenommen. Dies gilt übrigens für die meisten Mineralstoffe in diesen Wässerchen.
Heftiger Sport - starke Knochen
CAMBRIDGE (Rö). Regelmäßige, kräftige Bewegung lohnt sich. Sie hält nicht
nur fit, sondern ist auch günstig für die Knochendichte. Dies hat jetzt eine
Studie von britischen Wissenschaftlern der Universität von Cambridge bestätigt.
Dr. Rupert W. Jakes und seine Kollegen haben bei etwa 2300 Männern und etwa
3000 Frauen untersucht, wie sich deren körperliche Aktivität auf die
Knochendichte ausgewirkt hat (BMJ 322, 2001, 140). Die Knochendichte war nur bei
den Menschen im Vergleich zu Inaktiven deutlich höher, die regelmäßig Tennis,
Badminton, Squash oder Step-Aerobic getrieben hatten. Dies sind alles
Sportarten, bei denen starke Kräfte auf die Knochen wirken. Warum bei diesen
Menschen die Knochendichte höher ist, läßt sich nicht ableiten. Eventuell
nimmt bei ihnen die Knochendichte mit dem Alter langsamer ab als bei
Unsportlichen, oder sie erreichen eine höhere maximale Knochenmasse. Die Daten
sind aus der European Prospective Investigation of Cancer-Studie, in der mit
Ultraschall am Fersenbein die Dichte gemessen wurde. Ärzte Zeitung, 22.01.2001
Ärzte Zeitung, 23.04.2001 30 Jahre
Therapie-Erfahrungen
mit Fluoriden
Eine Indikation sind Wirbelfrakturen bei Osteoporose / Potentiell ist diese
Therapie auch zur Prävention möglich
WIESBADEN (hbr). Die anregende Wirkung der Fluoride auf den Knochenaufbau ist
seit langem bekannt. Erfahrungen damit liegen bereits seit mehr als 30 Jahren
vor. Was allerdings noch fehle, seien größere Studien hierzu, meint Professor
Johann Diederich Ringe vom Klinikum Leverkusen.
Auf dem diesjährigen Osteologiekongreß in Wiesbaden wies er darauf hin, daß
bei der Therapie mit Fluoriden die Bioverfügbarkeit des jeweiligen Präparates
beachtet werden müsse. Für Natriumfluorid etwa, das von dem Unternehmen
Opfermann aus Wiehl als Mono-Tridin®angeboten wird, liege sie bei 60 Prozent,
sagte Ringe auf einem vom Unternehmen unterstützten Symposium. Die
Knochenbildung darf nicht zu stark angeregt werden
Außerdem müsse darauf geachtet werden, daß der Knochenaufbau nicht zu stark
stimuliert werde. Denn das könne die mechanische Festigkeit des neuen
Knochengewebes schmälern. Der Leverkusener Osteologe empfiehlt deshalb eine
niedrigdosierte Therapie mit 15 bis 20 Milligramm bioverfügbaren Fluoridionen
pro Tag. Eine Meta-Analyse von sechs Studien mit insgesamt 1063 Patienten
belegte einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg der Knochendichte in der
Wirbelsäule von 4,3 Prozent. Die Teilnehmer der Studien hatten Fluoriddosen
zwischen zwölf und 20 Milligramm pro Tag erhalten. Fluorid plus Kalzium
verhindert in der Postmenopause Frakturen In einer anderen Studie hatten 200
Frauen in der Postmenopause mit geringgradiger Osteoporose vier Jahre lang 20 mg
Monofluorphosphat plus Kalzium oder nur Kalzium eingenommen. In der Gruppe, die
nur Kalzium erhalten hatte, traten vertebrale Frakturen viermal häufiger
auf,sagte Ringe. Als osteoprotektiv hat sich in den USA die Fluoridierung des
Trinkwassers über 20 Jahre erwiesen: Das Risiko für Hüft- und Wirbelfrakturen
war für die 3218 Frauen, die immer das fluoridierte Wasser erhalten hatten,
deutlich geringer als bei anderen Frauen. Die Probandinnen hatten ein
Durchschnittsalter von 74 Jahren. Eine gesicherte Indikation für die Behandlung
mit Fluoriden sei die manifeste Osteoporose mit Wirbelfrakturen, so Ringe.
Potentiell komme auch eine frühe Therapie bei Osteopenie oder Osteoporose im
Anfangsstadium in Betracht. Auch für den Hamburger Osteologen Professor
Hans-Peter Kruse ist ein früher Beginn der Fluoridtherapie in frühen
Osteoporose-Stadien mit niedrigem Knochenumbau denkbar, eventuell sogar zur Prävention.
Dazu bedürfe es aber einer sorgfältigen Therapiekontrolle. Auch eine
Kombination mit antiresorptiven Substanzen sei zu erwägen. Nicht zu vergessen
seien zusätzlich zur Fluoridtherapie Kalzium und Vitamin D: Kalzium zur
Mineralisierung der Skelettsubstanz und Vitamin D zur Kalziumresorption. Denn
bei einer Behandlung mit Fluoriden müsse bedacht werden, daß das neue
Knochengewebe den Kalziumbedarf zusätzlich erhöhe, sagte Kruse.
|
Verletzungen im Sport. von Lars Peterson, Per Renström Preis: EUR 34,76 Gebundene Ausgabe 488 Seiten - Dt. Ärzte-Vlg., Köln Erscheinungsdatum: 1998 Auflage: 2., völlig neubearb. Aufl. Hier bestellen! |
![]() |
Power für die Gelenke. Arthrose: Schmerzfrei durch Biostoffe. von Michaela Döll Hier bestellen |
![]() |
![]() |
Therapielexikon der Sportmedizin. Behandlung von Verletzungen des
Bewegungsapparats von Stephan Maibaum, Markus Braun, Bernd Jagomast, Karel Kucera Preis: EUR 40,85 Gebundene Ausgabe - 250 Seiten Erscheinungsdatum: Januar 2001 Hier bestellen! |
Anti-Babypillen erhöhen bei Frauen das Risiko von Knochenschwund auch Osteoporose
genannt
West Lafayette – .Deshalb wird Frauen sportliche Betätigung empfohlen, denn dies sollte den Knochenschwund entgegenwirken. Wie die "Welt am Sonntag" berichtete führte Connie Weaver von der Purdue University in West Lafayette führte eine Studie bei 18- bis 30-jährigen Frauen durch. Dabei fand sie heraus, dass Sport den durch Verhütungsmittel verursachte Osteoporose sogar noch beschleunigt, statt ihn zu bremsen.
(dbw) 15. Juli 2001
Die Arthrose- Kur -
Endlich ist Heilung möglich. Die
sensationelle Behandlungsform ohne Nebenwirkungen.
| Kurzbeschreibung Dieses Buch birgt eine revolutionäre Neuigkeit im Bereich der Therapie von Arthrose: Anstatt mit immer stärkeren Medikamenten die Schmerzen zu unterdrücken und im schlimmsten Fall die zerstörten Gelenke operativ durch künstliche zu ersetzen, wird in den USA mit großem Erfolg und ohne Nebenwirkungen die tatsächliche Ursache bekämpft. Glucosamine und Chondroitinsulfat sind chemische Substanzen, die im Knorpel selbst vorkommen. Sie können die körpereigenen Stoffe ersetzen, den Zerfall der Knorpelmasse stoppen und zur vollständigen Regeneration führen. Begleitend durchläuft der Arthrose-Patient einen individuellen 9-Stufen-Plan, der in Absprache mit dem behandelnden Arzt die Therapie wirkungsvoll unterstützt. Dieser Band dient Arzt und Patient zur ausführlichen und kompetenten Information.
|
Bluttest deckt Veranlagung für Osteoporose auf
Calciognost analysiert den Polymorphismus des Vitamin-D-Rezeptor-Gens / Risikopatienten werden früh erkannt
HAMBURG (nke). Starke oder schwache Knochen - die genetische Prädisposition für Osteoporose
kann jetzt mit einem einfachen Bluttest festgestellt werden. Es wird dabei eine bestimmte
genetische Veränderung des Vitamin-D-Rezeptor-Gens nachgewiesen, die das Osteoporose-Risiko
stark erhöht und bei etwa 20 Prozent der Bevölkerung vorkommt. Der neue Test gibt Aufschluß über ein erhöhtes Osteoporose-Risiko lange bevor die Knochenmasse
schwindet. Das Osteoporose-Risiko ist um so höher, je niedriger die bis etwa zum 35. Lebensjahr
erreichte Knochenmasse (peak bone mass) ist und je höher die Geschwindigkeit des
Knochenmasseverlustes mit zunehmendem Alter ist. Beide Prozesse sind in den Erbanlagen festgelegt.
Die Knochendichte wird zu mehr als 60 Prozent genetisch kontrolliert, wie der Labormediziner Dr.
Michael Müller aus Hamburg bei einer Pressekonferenz des Hannoveraner Unternehmens AdnaGen AG
in Hamburg gesagt hat. Das wichtigste Gen in diesem Zusammenhang sei das Vitamin-D-Rezeptor-Gen
(VDR). Außerdem wirken sich auch Umweltfaktoren wie Ernährungsgewohnheiten, Alkohol- und
Nikotingenuß, sportliche Aktivität, Medikamente oder Krankheiten der Schilddrüse auf den
Knochenstoffwechsel aus.
Der von dem Unternehmen AdnaGen entwickelte Test Calciognost analysiert den Polymorphismus des
Vitamin D-Rezeptor-Gens, so der Hamburger Labormediziner, und ermöglicht damit Osteoporose-Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren. Beim Nachweis einer erhöhten
Osteoporose-Neigung könne eine gezielte Prophylaxe helfen, die Knochenmasse zu stabilisieren. Denn
je früher eine Vorbeugung einsetzt, desto größer sind die Möglichkeiten, den Verlust von
Knochenmasse zu verhindern. Sinnvoll sei die Untersuchung, so Müller, vor allem bei Kindern aus
Familien mit bekannter Osteoporose, um die Möglichkeiten der Prävention optimal nutzen zu können
sowie bei Frauen in der Peri- oder Postmenopause, um Risikopersonen erkennen zu können.
Ärzte Zeitung, 20.07.2001
Osteoporose des höheren
Lebensalters nach Prof. E. Keck/Dr. W. Spieler
Epidemiologie, Pathomechanismen, Diagnostik und Therapie der
Osteoporose - das sind die Schwerpunkte der mit Unterstützung von Orion Pharma
publizierten Broschüre "Osteoporose des höheren Lebensaltes". Anschaulich,
übersichtlich und kompetent vermittelt die Broschüre Informationen über die
Entstehung und die Behandlungsmöglichkeiten von Osteoporose, insbesondere ihrer
senilen Form. Damit versteht sich die Indikations-broschüre als fundierte
Unterstützung im täglichen
Umgang mit diesem Krankheitsbild.
Broschüren hier umsonst download
Osteoporose: Jeder zweite
Patient kennt seine Krankheit nicht
München (dpa) - In Deutschland haben nach
Expertenmeinung vier bis sechs Millionen Menschen eine verminderte
Knochenfestigkeit (Osteoporose). Jeder zweite dieser Patienten wisse nichts
von seiner Erkrankung, sagte Prof. Friedhelm Raue von der Endokrinologischen
Gemeinschaftspraxis in Heidelberg am Mittwoch in München. Bei nur zwei bis
drei Millionen Menschen sei die Osteoporose diagnostiziert und von diesen
Patienten würden nur rund eine Million richtig behandelt. Osteoporose sei in
Deutschland eine "unterschätzte Volkskrankheit". Rund 38 Prozent der Frauen
und 15 Prozent der Männer über 50 Jahre erleiden in Deutschland nach Angaben
Raues Knochenbrüche auf Grund von Osteoporose. Die Daten, die Raue auf einer
Veranstaltung des Sozialverbandes VdK vorstellte, seien kürzlich auf einem
Kongress zu Knochenkrankheiten in Graz genannt worden. Etwa 3,4 Prozent aller
Krankenhaus-Bettentage seien durch Osteoporose verursacht. Jeder 5.
Osteoporosepatient sterbe nach einem Oberschenkelhalsbruch innerhalb eines
Jahres, weitere 20 Prozent müssten nach der Fraktur in ein Pflegeheim
eingewiesen werden. Raue machte falsche Ernährung, mangelnde Bewegung sowie
Alkohol- und Nikotinmissbrauch für die zunehmenden Osteoporosen-Erkrankungen
verantwortlich. Phosphatreiche Nahrung wie Cola oder Leberwurst sollte
möglichst gemieden werden. Darauf sollten Eltern bei der Ernährung ihrer
Kinder achten. Raue bedauerte, dass oftmals die Milchspeisung in den Schulen
zu Gunsten von Cola oder Limo abgesetzt werde, obwohl Milch für die
Kalziumversorgung der Knochen wichtig sei. Der Sozialverband VdK plant in
Bayern eine Aufklärungsaktion "Blickpunkt Knochen" vom 3. bis 26. Juni. Unter
der Schirmherrschaft des Sozialministeriums sollen die Bürger über die
gesundheitlichen Folgen von Osteoporose informiert werden.23. Mai 2002
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT
Osteoporose-Screening bei Frauen ab dem 65. Lebensjahr
CHICAGO. Bei Frauen sollte ab dem 65. Lebensjahr mit einer röntgenologischen
Untersuchung des Femurhalses abgeklärt werden, ob ein Osteoporose-Risiko
besteht (Ann Int Med 2002; 137: 526–528, 529–541). Frauen mit einem erhöhten
Osteoporose-Risiko sollten, so die US Preventive Services Task Force weiter,
bereits ab dem 60. Lebensjahr an Reihenuntersuchungen teilnehmen. Heidi
Nelson und Mitarbeiter analysierten die englischsprachigen Medline-Datenbank
der Jahre 1966 bis 2001, die Cochrane-Datenbank sowie die Auffassung von
einschlägig bekannten Experten. Hierbei wurde nach der Behandlung, der
Identifizierung von Risikofaktoren und nach Verfahren zur Messung der
Knochendichte bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose gefragt. Von den
diversen Verfahren zur Messung der Knochendichte ist nach Auffassung von
Nelson et al. DEXA (dual-energy x-ray absorptiometry) die präziseste
Methode. Lediglich die Risikofaktoren höheres Alter, Gewicht von weniger als
70 Kilogramm und keine Östrogensubstitution scheinen von Bedeutung zu
sein.In Gegensatz dazu beeinflussen Rauchen, Gewichtsverlust, Osteoporose in
der Familie, geringe körperliche Aktivität, Alkohol- und Koffeinkonsum sowie
eine geringe Vitamin-D- und Calciumaufnahme dagegen das Risiko weniger
stark. Die Behandlungsintervalle bei gesunden Frauen sollten zwischen zwei
und fünf Jahren liegen. Zur Behandlung der Osteoporose empfiehlt die Task
Force Bisphosphonate. Die Gabe dieser Substanzen vermindert das
Frakturrisiko um 40 bis 50 Prozent. /me (17.09.02)
Washington, 24. Oktober (AFP) -
Im Kampf gegen die Knochenkrankheit Osteoporose ist US-Wissenschaftlern
offenbar ein Durchbruch im Tierversuch gelungen. Die synthetische
Substanz "Estren" bewirke bei Mäusen eine Zunahme der Knochenmasse ohne
unerwünschte Nebenwirkungen wie Brust- oder Gebärmutterkrebs, die bei einer
Hormon-Behandlung mit Östrogen häufig auftreten, berichtete das
US-Wissenschaftmagazin "Science" am Donnerstag. Wissenschaftler Stavros
Manolagas von der Universität des US-Bundesstaates Arkansas in Little Rock
bezeichnete die Ergebnisse als "neue Seite der Pharmakologie-Geschichte". "Estren"
kann demnach sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorbeugend verabreicht
werden. "Knochenschwund" nennt der Volksmund die Krankheit, von der in
Deutschland bereits bis zu acht Millionen Menschen betroffen sind - Tendenz
steigend. Bei der Osteoporose kommt es zu einem überdurchschnittlichen Abbau
der Knochenmasse. Die Knochen werden so mürbe, dass sie selbst bei geringer
Belastung brechen. Gefährdet sind vor allem Frauen in und nach den
Wechseljahren, da dann geringere Mengen des weiblichen Geschlechtshormons
Östrogen gebildet werden, das den Knochenaufbau fördert. Zunehmend erkranken
aber auch Männer im gleichen Alter. Die Osteoporose nimmt derzeit in allen
Industrieländern stark zu. Weltweit sind bereits etwa zehn Prozent der
Bevölkerung betroffen.
Neben altersbedingten Faktoren begünstigen aber auch Alkohol und Zigaretten,
zu wenig Kalzium im Essen, Bewegungsmangel und wenig frische Luft die
Osteoporose. Eine "knochenfreundliche" Ernährung mit Fisch, Milchprodukten
und Nüssen führt dem Körper dagegen Kalzium zu und wirkt vorbeugend. Damit
der Mineralstoff überhaupt vom Körper aufgenommen werden kann, ist Vitamin D
unerlässlich.
Knochenschwund:
Kalzium beugt vor
Berlin (dpa) - Um Knochenschwund vorzubeugen, sollten vor allem ältere
Menschen genügend Kalzium zu sich nehmen. Dies könne durch Milch und
Milchprodukte sowie Getreide und Gemüse geschehen, teilt die
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin mit.
Zusätzlich könnten Kalziumtabletten gegen Osteoporose sinnvoll sein. Diese
sollten möglichst zusammen mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Gemeinsam
mit geringen Fett- und Eiweißmengen könnten die Kalziumsalze vom Körper
besser aufgenommen werden, heißt es weiter. Viel Fett und Ballaststoffe
hemmten dagegen die Aufnahme. Hilfreich seien auch kalziumhaltige
Mineralwässer und entsprechend angereicherte Fruchtsäfte. Auch eine neue
«Nationale Initiative gegen Osteoporose» in Berlin macht auf die
Gefährlichkeit des Knochenschwundes aufmerksam. Ältere Menschen sollten vom
Arzt ihr individuelles Risiko feststellen lassen. Bundesweit gebe es allein
130 000 Oberschenkelhalsbrüche jährlich bei Senioren, was zu 25 000
vorzeitigen Todesfällen führe.
11. Dezember 2002 netdoktor
Download Broschüre zum Thema Osteoporose!
Tolle Bilder und Infos zum Knochenstoffwechsel
http://www.gesundheit-pro.de/PGA/PDF/osteoporose1.pdf
Therapie der Osteoporose
http://www.gesundheit-pro.de/PGA/PDF/osteoporose2.pdf
PRESSEMITTEILUNG
AkdÄ veröffentlicht erste deutsche
evidenzbasierte Leitlinie zur Prophylaxe und Therapie der Osteoporose
Osteoporose: AkdÄ fordert differenziertes therapeutisches Gesamtkonzept
(Köln, 05.03.2003) Mit ihren Aktivitäten zur
Schaffung eines “Deutschen Zentrums für Qualität in der Medizin” erweckt die
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt den Eindruck, dass erst durch neue
staatliche Vorgaben Qualität in die ärztliche Tätigkeit Einzug halten wird.
Dies ignoriert vielfältige Maßnahmen, die die Ärzteschaft selbst, wie kaum
eine andere Berufsgruppe, seit vielen Jahren zur Verbesserung der Qualität
ihrer Tätigkeit unternimmt, so der Vorsitzende der Arzneimittelkommission
der deutschen Ärzteschaft, Professor Dr. med. Bruno Müller-Oerlinghausen.
Hierzu gehören die "Therapieempfehlungen" der Arzneimittelkommission der
deutschen Ärzteschaft. Auf deren notwendige Beachtung durch die
Vertragsärzteschaft wird bereits in den Arzneimittel-Richtlinien des
Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen von 1993 hingewiesen.
Soeben ist die erste deutsche evidenzbasierte Leitlinie zur Prophylaxe und
Therapie der Osteoporose erschienen. An der Volkskrankheit Osteoporose
leiden allein in Deutschland vermutlich vier bis acht Millionen Menschen,
davon etwa 80 Prozent Frauen. Eine optimierte Behandlung entsprechend dem
derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand stellt eine besondere
ärztliche und gesundheitspolitische Herausforderung dar. Deshalb erschien
die Erarbeitung einer derartigen Leitlinie für die hausärztlich tätige
Ärzteschaft besonders wichtig.
Osteoporose-Therapie ist ein schwieriges Gebiet, das durch massive
Herstellerinteressen und einen expandierenden Gesundheitsmarkt
charakterisiert ist, aber auch nicht beliebig simplifiziert, das heißt,
nicht in wenigen Kernsätzen kursbuchartig dargestellt werden kann, so
Müller-Oerlinghausen.
Die Leitlinie der Arzneimittelkommission gibt Hinweise zum diagnostischen
Vorgehen, das sich am individuellen Osteoporose-Risiko des Patienten
orientieren muss. Wichtige Kriterien für die Verordnung von
Osteoporose-Medikamenten sind Nachweise zur Verminderung von
Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen und Belege für ein möglichst geringes
Risiko von Arzneimittel-Nebenwirkungen. Gerade jüngere Studien, betonte
Müller-Oerlinghausen, weisen auf ein nicht unbeträchtliches Langzeitrisiko
der immer noch häufig eingesetzten sogenannten Hormonersatztherapie mit
Östrogenen oder Östrogen-Gestagen-Kombinationen hin und erfordern im
Einklang mit Empfehlungen des BfArM eine restriktivere und differenziertere
Indikationsstellung für deren Verordnung.
Die Therapieempfehlungen “Osteoporose” der AkdÄ repräsentieren den Konsens
der jeweiligen Fachmitglieder, der allgemeinmedizinischen
Kommissionsmitglieder und des Vorstandes der Arzneimittelkommission und
stellen auch eine wesentliche Grundlage für die Erarbeitung der nationalen
Versorgungs-Leitlinie Osteoporose dar. Die Therapieempfehlungen der
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft nach Nr. 14 der
Arzneimittel-Richtlinien sollen gerade dem niedergelassenen
“Nicht-Spezialisten” den aktuellen Wissensstand vermitteln.
Osteoporose
Die östrogene Wirksamkeit der Isoflavone,
kombiniert mit ihrer Ähnlichkeit in
der Struktur mit dem synthetischen Isoflavon, Ipriflavon, ein
Oestoporose-Medikament, welches den Knochenverlust bei Frauen in und nach der
Menopause verzögert, förderte die Spekulation, daß diese
Sojabohnenbestandteile eine positive Auswirkung auf die Knochengesundheit haben
könnten. Die geringen Hüftfrakturraten in asiatischen Ländern werden auch oft
als epidemiologischer Unterstützung für die Vorteile der Isoflavone zitiert.
Obwohl es unwahrscheinlich ist, daß Isoflavone zu der niedrigen Hüftfrakturrate
in Asien beitragen, gibt es ermutigende Daten, aus denen hervorgeht, daß
Isoflavone die Knochengesundheit fördern. Studien mit Nagetieren, denen
die Eierstöcke entfernt wurden, zeigten ziemlich übereinstimmend, daß
Sojaprotein oder individuelle Isoflavone den Knochenverlust fast so wirksam wie
Östrogen verzögern. Wichtiger noch, einige kurzfristige Studien, die an Frauen
in und nach der Menopause vorgenommen wurden, zeigen, daß die Sojaaufnahme die
Knochenmineraldichte (BMD - bone mineral density), insbesondere an der Wirbelsäule,
positiv beeinflußt. Diese Untersuchungen verweisen auf die Isoflavone als
aktive Komponente des Sojas, da Sojaprodukte mit wenig oder geringeren Mengen an
Isoflavonen nicht
wirksam sind. Es ist möglich, daß sogar 90 mg Isoflavon pro Tag erforderlich
sein könnte, um einen
maximalen Vorteil zu erzielen. Interessanterweise gibt es Beweise dafür, daß
Isoflavone sowohl den Knochenabbau hemmen und die Knochenbildung stimulieren können.
Obst und Gemüse zur Vorbeugung von Krebs und Osteoporose nützlich
Mengen von 400 bis 800 Gramm pro Tag nötig
Paris, 5. Juni (AFP) - Obst und Gemüse helfen, Krebs und Osteoporose
vorzubeugen. Der regelmäßige Verzehr von 400 bis 800 Gramm Obst und Gemüse pro
Tag helfe zudem, zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, teilten
Wissenschaftler des landwirtschaftlichen Forschungsinstituts (INRA) am
Donnerstag in Paris mit. Die Wissenschaftler betonten, dass es beim Verzehr
auf Regelmäßigkeit und Abwechslung ankomme. Anders als bislang angenommen,
seien auch tiefgefrorene oder konservierte Produkte durchaus nützlich.
Die Wissenschaftler betonten aber auch, dass der Genuss von Obst und Gemüse
Krankheiten nur vorbeugen helfe, sie aber nicht heilen könne. Sie trügen dazu
bei, die ersten Phasen einer Tumor-Entstehung zu verhindern oder zu bremsen.
Grünes Gemüse unterstützt die
Osteoprotektion
Nicht nur eine kalziumreiche Ernährung und eine ausreichende
Vitamin-D-Versorgung sind wichtig zum Schutz der Knochen. Auch Vitamin K
wirkt osteoprotektiv.
Vitamin K ist wichtig für die Synthese der Gamma-carboxylierten
Knochenmatrixproteine wie Osteocalcin. Ein Vitamin-K-Mangel ist mit einer
erniedrigten Knochenmineraldichte und mit einem erhöhten Risiko für
extravertebrale Frakturen assoziiert, berichtet Privatdozent Dr. Stephan
Scharla aus Bad Reichenhall (DMW 128, 2003, 946). Eine Vitamin-K-Zufuhr von
mehr als 200 Mikrogramm pro Tag sei daher zu empfehlen.
Besonders viel Vitamin K enthalten ist etwa in Persilienblatt: 100 g
enthalten 790 µg des Vitamins. Rasch decken kann man den Vitamin-K-Bedarf
auch mit frischer Kresse: 100 g enthalten 600 µg Vitamin K. Und: 100 g
frischen Schnittlauchs enthalten 570 µg Vitamin K. Mehr als 200 µg des
Vitamins pro 100 g enthalten außerdem auch Mangold, frische Zwiebeln,
Spinat, Fenchel, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Chinakohl, Lauch und
Linsen. (ikr)
Ärzte Zeitung, 24.07.2003
Osteoporosetherapie im Fokus
n Deutschland sind ca. 4-6 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt,
überwiegend Frauen nach der Menopause. Die Erkrankung kann zu erheblichen
Einschnitten der Lebensqualität führen. Die Patienten leiden an
Rückenschmerzen, häufig stark eingeschränkter Mobilität und haben Angst vor
– oftmals weiteren - Frakturen. Was kann man zur Behandlung der Osteoporose
tun? PD Dr. med. Andreas Kurth und PD Dr. Peyman Hadji stellten aktuelle
Ergebnisse aus klinischen Studien und dem amerikanischen Praxisalltag der
Osteoporosetherapie vor.
weiter:
http://www.journalmed.de/newsview.php?id=3258
Osteoporosetherapie im Fokus
In Deutschland sind ca. 4-6 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt,
überwiegend Frauen nach der Menopause. Die Erkrankung kann zu erheblichen
Einschnitten der Lebensqualität führen. Die Patienten leiden an
Rückenschmerzen, häufig stark eingeschränkter Mobilität und haben Angst vor
– oftmals weiteren - Frakturen. Was kann man zur Behandlung der Osteoporose
tun? PD Dr. med. Andreas Kurth und PD Dr. Peyman Hadji stellten aktuelle
Ergebnisse aus klinischen Studien und dem amerikanischen Praxisalltag der
Osteoporosetherapie vor.
PD Dr. med. Andreas Kurth, Leitender Oberarzt an der Orthopädischen
Universitätsklinik, Frankfurt/Main: „Die Osteoporose ist eine schnell
fortschreitende Erkrankung, vor allem nach dem Eintreten der ersten
Wirbelkörper-Fraktur. Um so wichtiger ist eine effektive, schnell wirksame
und gut verträgliche Osteoporosetherapie.“ Dr. Kurth stellte die aktuellen
Daten der PROTECT-Analyse (Protocare Evaluation of Clinical Therapies)
vor(1). Dabei handelt es sich um die erste vergleichende Analyse zur
Wirksamkeit von Osteoporose-Therapien respektive Verhinderung von Frakturen
anhand einer Krankenkassendatenbank aus dem US-Praxisalltag. Das Ergebnis
dieser Analyse zeigt: Risedronat 5mg täglich (Actonel®) senkt das Risiko für
nicht-vertebrale Frakturen bei postmenopausaler Osteoporose im Vergleich zur
Kontrollgruppe mit Nasal-Calcitonin innerhalb der ersten sechs
Behandlungsmonate signifikant um 68%. Bei mit Alendronat 10 mg täglich oder
70 mg pro Woche behandelten Patienten betrug die Reduktion des Risikos nach
6 Monaten 28% im Vergleich zur Kontrollgruppe mit Nasal-Calcitonin. Das
Ergebnis war statistisch nicht signifikant.
Unter Einsatz der adminstrativen Abrechnungsdatenbank der Constella Health
Services (vormals Protocare Sciences) bewertete diese direkt vergleichende,
retrospektive Analyse die Inzidenz nicht-vertebraler Frakturen nach sechs
Monaten bei 6.071 Patientinnen, denen Risedronat (5 mg täglich) , Alendronat
(10 mg täglich, 70 mg pro Woche) oder Nasal-Calcitonin neu verordnet worden
war. Nicht-vertebrale Frakturen wurden als Frakturen von Hüfte, Handgelenk,
Oberarm, Becken, Schlüsselbein und Beinen definiert. Die Patientinnen waren
mindestens 50 Jahre alt (Durchschnitt 69 Jahre). Patientinnen, denen bereits
in den vergangenen sechs Monaten ein Bisphosphonat, Calcitonin Nasenspray
oder Raloxifen verschrieben worden war, wurden nicht berücksichtigt.
Eine weitere Analyse der Abrechnungsdatenbank der Constella Health Services
bewertete direkt vergleichend, retrospektiv die Inzidenz gastrointestinaler
Ereignisse (basierend auf primären ICD-9-Diagnose Codes bei 5169
Patientinnen über 65, denen Risedronat (5 mg täglich) oder Alendronat (Fosamax®)
(10 mg täglich, 70 mg pro Woche) neu verordnet worden waren. Das Ergebnis:
Nach den ersten 4 Monaten zeigten die Alendronat-Patientinnen ein um 42%
signifikant höheres Risiko für gastrointestinale Ereignisse im Vergleich zu
Patienten unter einer Risedronat-Therapie auf. (adjustiert für Alter und
gastrointestinal bezogene Ereignisse in den 6 Monaten vor
Therapiebeginn).(2)
„Beobachtungsstudien bringen zusätzliche Informationen, da die Patienten
weniger streng ausgewählt sind und eher der Praxis entsprechen als in
klinischen Studien“, so Kurth, „die Ergebnisse helfen dem behandelnden Arzt
bei der Auswahl der richtigen Therapie“.Die Ergebnisse der PROTECT – Analyse
stehen im Einklang mit den Daten aus klinischen Studien. Die in dieser
Analyse über einen Therapiezeitraum von sechs Monaten festgestellte
Wirksamkeit in der Frakturreduktion ist konsistent mit den Ergebnissen aus
klinischen Studien zu Risedronat, die eine schnelle Risikoreduktion von
klinischen Wirbelkörperfrakturen und nicht-vertebralen Frakturen aufgezeigt
haben. (1,2,3,4)
PD Dr. Peyman Hadji, geschäftsführender Oberarzt, Klinik für Gynäkologie,
Leiter Arbeitsbereich Menopause/gynäkologische Osteologie,
Philipps-Universität, Marburg, verwies auf die Bedeutung der Knochenqualität
bei der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose.
Was ist Knochenqualität? Frakuturresistenter Knochen bedeutet starker
Knochen. Die Knochenstärke ist abhängig von der Knochenmasse und der
Knochenqualität. Bisher wurde in der Osteoporosetherapie vor allem darauf
geachtet, dass die Knochendichte erhalten bleibt. Neueste wissenschaftliche
Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Knochendichte allein nicht die
Knochenfestigkeit determiniert sondern, dass Aspekte der Knochenqualität wie
die Mikroarchitektur, der Knochenumbau und die Materialeigenschaften des
Knochengewebes als Hauptfaktoren für die Knochenfestigkeit mehr zur
Frakturresistenz beitragen , , , .
Dabei wurde nachgewiesen, dass einige Therapieformen mehrere Faktoren der
Knochenqualität beeinflussen, die Knochenstärke bewahren und Frakturen
reduzieren.
In der im Frühsommer 2003 vorgestellten Studie „Three-years Treatment with
Risedronate Preserves Bone Quality“ wurde gezeigt, dass eine 3-jährige
Behandlung mit Risedronat, 5 mg täglich, verglichen mit Plazebo, die
Kollagenstruktur und die Mineralkristallinität des trabekulären Knochens
erhält. 19 postmenopausale Patientinnen erhielten über einen Zeiraum von
drei Jahren entweder Risedronat 5 mg täglich oder Plazebo .
„Kombiniert mit den Ergebnissen vorangegangener Studien, die den Nutzen von
Risedronat hinsichtlich der Frakturreduktion und des Erhalts der
Mikroarchitektur zeigten , belegen diese Resultate, dass Risedronat
Patienten und Ärzten die Möglichkeit zum Schutz der Knochenqualität und
Knochenfestigkeit bietet“, erklärte Hadji. Kurths positiver Ausblick:
„Frühzeitig diagnostiziert und optimal behandelt ist die Osteoporose heute
eine beherrschbare Erkrankung“.
Quelle: Grünwalder Gespräche, November 2003, Procter & Gamble
Pharmaceuticals; Aventis 09.01.2004
Broschüre mit Trainings-Tips
Durch regelmäßiges Körpertraining lassen sich Sturz- und Frakturrisiko
verringern. Das ist besonders wichtig für Osteoporose-Kranke, die bereits
Frakturen, etwa Wirbel- oder Schenkelhalsbrüche, erlitten haben.
Welche Trainingsarten sind bei
Osteoporose
geeignet? Wie intensiv sollte das Training sein? Antworten hierauf
erhalten Betroffene in der Broschüre "Move it or Lose it -
Investieren Sie in Ihre Knochen und bewegen Sie sich!" Verfaßt
hat die Broschüre Professor W. Helmut Minne im Auftrag der International
Osteoporosis Foundation (IOF).
Erhältlich ist die Broschüre gegen einen mit 1,44 Euro frankierten und
vollständig adressierten DIN A4-Rückumschlag beim: Kuratorium
Knochengesundheit, Postfach 14 48, 74874 Sinsheim
| Chirurgen helfen in der Therapie bei Osteoporose |
| Nach einer durch Osteoporose ausgelösten Schenkelhalsfraktur sind die Rehabilitationsaussichten miserabel. Darauf haben Orthopäden und Unfallchirurgen auf ihrem ersten gemeinsamen Kongreß in Berlin hingewiesen. |
| Medikamentöse Osteoporose-Therapie ist jetzt einfacher |
| Die Frakturrate bei Osteoporose-Kranken läßt sich durch Medikamente senken, die entweder den Knochenabbau hemmen oder den Knochenaufbau fördern oder beides tun. |
| Broschüre mit Trainings-Tips |
| Welche Trainingsarten sind bei Osteoporose geeignet? Wie intensiv sollte das Training sein? Antworten hierauf erhalten Betroffene in der Broschüre "Move it or Lose it - Investieren Sie in Ihre Knochen und bewegen Sie sich!" |
| Infos zu Therapie und Prävention |
| "Stabile Knochen - mobiles Leben" heißt ein Buch, das Osteoporose-Experte Professor Reiner Bartl und Ex-Ski-Star Rosi Mittermeier gemeinsam verfaßt haben. |
| Nordic Walking macht fit bei Osteoporose |
| Bei Osteoporose-Kranken ist das oberste Ziel, die Frakturrate zu senken. Das gelingt nicht nur durch Medikamente, die den Knochenabbau bremsen oder den Aufbau fördern. Auch durch regelmäßiges Training läßt sich die Knochenmasse erhalten oder gar erhöhen und somit das Frakturrisiko senken. Daher lautet das Motto des heutigen Welt-Osteoporose-Tages "Move it or Lose it - Wer rastet, der rostet!". |
Osteoporose:
Vitamin D
-Mangel der Schwangeren führt zu geringeren Knochenmasse ihrer Kinder im
Schulalter
SOUTHAMPTON. Kinder, die im Sommer geboren wurden oder deren
Mütter Vitamin-D-Präparate während der Schwangerschaft einnahmen, hatten in
einer Studie des britischen Medical Research Council im Alter von neun
Jahren eine höhere Knochendichte als andere Kinder. Die jetzt im Lancet
(2006; 367: 36-43) publizierten Ergebnisse werfen die Frage einer vermehrten
Vitamin-D-Substitution in der Spätschwangerschaft auf.
Vitamin D wird entweder mit der Nahrung aufgenommen oder in der Haut unter
dem Einfluss von UV-B-Licht gebildet. Ein Mangel wurde lange Zeit nur bei
älteren Menschen vermutet. Neuere Studien zeigen jedoch, dass auch jüngere
Menschen unterversorgt sein können, vor allem während der Wintermonate in
den nördlichen Ländern. Schwangere haben einen erhöhten Vitamin-D-Bedarf, da
sie den Feten mit dem Hormon versorgen müssen, das für die Bildung des
Knochens benötigt wird. Nachdem frühere Untersuchungen darauf hingedeutet
hatten, dass intrauterine Wachstumsstörungen das Risiko einer späteren
Osteoporose erhöhen, hat das Medical Research Council den Zusammenhang in
einer Longitudinalstudie untersuchen lassen.
Die Gelegenheit bot eine Kohorte von 198 Frauen, die ihre Kinder den Jahren
1991/92 in einer Klinik in Southampton zur Welt gebracht hatten. In den
archivierten Blutproben der Schwangeren bestimmte Cyrus Cooper von der
Universität Southampton die Konzentration von 25(OH)-Vitamin D. Die Werte
setzte er dann in Beziehung zu den Ergebnissen einer Knochendichtebestimmung
mittels DXA (Dual X-ray Absorptiometry) bei den Kindern, die zum Zeitpunkt
der Untersuchung neun Jahre alt waren. Für 160 Mutter-Kind Paare lagen
komplette Daten vor. Sie ergeben eine signifikant geringere Knochendichte
bei den Kindern, deren Mütter einen Vitamin-D-Mangel (< 11 μg/l) aufwiesen.
Die Knochendichte war bei den Kindern nicht so niedrig, dass ein akutes
Knochenbruchrisiko bestand. Langfristig könnte der Mangel jedoch das
Osteoporoserisiko im Alter beeinflussen. Denn nach allgemeiner Überzeugung
bietet eine hohe Knochendichte nach dem Abschluss des Knochenwachstums (Peak
bone mass) den besten Schutz vor einer Osteoporose im Alter. Die britische
Untersuchung ist die erste, die den Einfluss der Vitaminversorgung während
der Schwangerschaft auf die Knochendichte der Kinder untersucht hat.
Die nähere Analyse zeigte insbesondere, dass die Kinder, die während der
Sommermonate geboren wurden, und deren Mütter deshalb in der
Spätschwangerschaft einer erhöhten UV-B-Exposition ausgesetzt waren, die
höchste Knochendichte haben. Ein zweiter Prädiktor war die Einnahme von
Vitamin-D-Präparaten. Der Vitamin-D-Status der Mutter hatte keinen Einfluss
auf Gewicht, Größe oder Kopfumfang der Kinder während der Geburt. Auch das
Plazentagewicht wurde nicht unbeeinflusst.
Die Autoren regen eine Vitamin-D-Substitution von Schwangeren an. Sie sei
vor allem dann sinnvoll, wenn das letzte Trimenon in die Wintermonate falle.
Ob sich die Fachgremien diesem Urteil anschließen, wird von einer Abwägung
der Nutzen-Risiko-Relation abhängen. Im idealen Fall sollte zunächst eine
randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt werden, um die Ergebnisse
der Beobachtungsstudie zu bestätigen. Britische Experten rieten von
voreiligen Vitamin-D-Substitutionen ab. /rme
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.01.2006
Links zum Thema
Abstract im Lancet (nach Registrierung)
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673606679221/abstract